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Heinrich Lübke
äußerte sich bisweilen zu grundsätzlichen Fragen. Besondere Aufmerksamkeit
verdienen in diesem Zusammenhang seine Ausführungen zum Thema 'Wasser':
"... Herr Professor Hess sich auch von seinem Thema abwandte und uns über das Wesen
und das, den Sinn der Elemente, über die alter-, über die mittelalterliche über die heutige
Dichtung über das Wasser sprach, ist nicht nur etwas, was man nicht tun sollte, sondern es
ist etwas, was man tun sollte. Dadurch - [Beifall] - dadurch wird solch ein Vortrag erst
interessant; und ich glaube, es ist auch besser für das Publikum, wenn ein solch umfassender
Vortrag einige Punkte des nachfolgenden Redners freimacht, und nicht vorge.., weil er nicht
vorgetragen zu werden braucht, sondern auch den Redner entlastet, in einer Situation, wo er
das gerne sieht.
Sie haben in einer wundervollen Art die gesamte Notwendigkeit und den Sinn der
Pflege des Wassers auch unter die kulturellen Gesichtspunkte gestellt. Sie haben damit angefangen,
sie haben damit aufgehört. Man sollte wirklich denken, wenn wir heute ein gebildetes
Europäertum wären, dann würden wir schon aus diesem Grunde der engen Verbindung
alles dessen, was mit Wasser zu tun hat, gleichzeitig mit unserer Kultur, auch mit unserer, nicht
auch, sondern mit unserer Dichtkunst ist das hier sehr klar in Erscheinung getreten. Dann würden
wir schon aus dem Grunde vermeiden, dass wir hier Wasserläufe haben, die man als Wasserläufe
nicht mehr ansprechen kann, sondern die als Kloaken nur bezeichnen kann." |
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