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Heinrich Lübke sprach
am 17. Juni 1965 in Helmstedt, aber das wusste er leider nicht so genau:
"Liebe Mitbürger, liebe Jugend! Ich danke zunächst einmal herzlich für den
großartigen Empfang, den mir hier diese Stadt und hier der Marktplatz voller gedicht..,
dichter Leute, stehender, dichstehender Leute bereitet hat. Ich darf Ihnen aber auch das eine
versichern: Wenn ich dieses Jahr hier zum 17. Juni in, äh -
[Zurufe: Helmstedt!] - Helmstedt spreche... Sie sehen daran, dass es nötig war, wenn ich
hier dieses Jahr in Helmstedt spreche, dann ist es mein eigener Wunsch gewesen. [Beifall]
Ich danke auch der Bergkapelle und dem Gesangverein für ihre Darbietungen. Sie sind erhebend
für diese Anst.., für diese Veranstaltung, die wir heute hier begehen. Und ich darf
wohl sagen, als man das Lied von der Freiheit sang 'Freiheit, die ich meine', da konnte man sich
vorstellen, dass damals dem Dichter des Liedes und auch dem Kommu.., Komponisten, dem haben
wahrscheinlich, denen haben damals auch die Freiheiten gefehlt, die sie sich wünschten.
Und deshalb dieser eindringliche, dieses eindringliche Lied, was eben auch eindringlich gesungen
wurde."

"Am 17. Juni 1965 besuchten der Bundespräsident Dr. h. c. Heinrich Lübke und seine Gattin aus Anlaß des Tages
der deutschen Einheit die Stadt Helmstedt. Das Bild zeigt den Bundespräsidenten mit Gattin bei der Kundgebung auf
dem Holzberg in Helmstedt" (Vielen Dank an Stefan Sondermann!)
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