Anfang Juni 1967 besuchte Heinrich Lübke die Weltausstellung in Montreal, Kanada.
Im deutschen Pavillon verweilte Lübke ungefähr eine Stunde. Vor einem Schaukasten
mit bunten Glaskugeln, die den Aufbau der Stadt Stuttgart darstellen sollten, mutmaßte der
Präsident: "Das zeigt also, wie viele Menschen täglich mit der Elektrischen und
wie viele mit der Eisenbahn fahren."
Von der Architektur des deutschen Pavillons war Heinrich Lübke besonders angetan:
"Dieser, was der Architekt dort geschaffen hat, durch dieses große Riesenzelt, das
hat den Vor..., kolossalen Vorteil, dass an soundsovielen Eingängen die Leute
hineinkönnen - dort war gar keine Drängerei, weil das alles rundlief; und bei manchen,
z.B. bei der russischen Ausstellung, war praktisch nur ein Eingang und da ging noch eine
Treppe dahinterher, wo man also genau beobachtet werden konnte."