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- Ich wünsche Ihnen eine gute Entwicklung da unten. [1966 auf der Berliner Industrieausstellung zum Abgesandten Mauretaniens]
- Das beste Altersheim ist die Familie.
- Es ist ein schönes Land, das sich durch ein angenehmes Festlandklima auszeichnet. Die Winter sind dort kurz und kalt, die Sommer dagegen heiß und trocken,
wenn auch nie unerträglich. Flachland und Gebirge wechseln vor dem Auge des Beschauers in einer recht vorteilhaften Weise voneinander ab. Die Landbevölkerung
lebt hauptsächlich vom Ackerbau. [1967 zum rumänischen Außenminister über Rumänien!!]
- Die Frau fragt nach allem ... und in allem vergleicht sie mit England. Dabei hat die Frau vier Kinder.... Ich habe gesagt: Sie haben ja nicht nur vier, sondern
fünf Kinder. Da war nämlich der Phillipp mit bei. [1965 über Königin Elisabeth II. von England]
- Dann müssen Sie sehen, daß Sie das nächste Mal früher aus den Betten kommen. [1968 auf der Grüne Woche, Berlin zum
Landwirtschaftsminister Tunesiens, nachdem Lübke diesen am tunesischen Ausstellungsstand nicht angetroffen hatte]
- Das war ein Torero! [ebenda zum Botschafter Spaniens über einen spanischen Mundschenk in bunter Tracht]
Es war doch ein Torero! [als der Botschafter widersprach]
- Denken Sie hier in Jaunde daran, daß Sie, indem Sie dem Lande dienen, gleichzeitig dem Vaterlande dienen. [Anfang 1966 in der Hauptstadt Kameruns]
- In der Zeit politischer Zerrissenheit unseres Vaterlandes muß es uns drängen, unsere Liebe zu ganz Deutschland immer und immer wieder, besonders
auch im Lied, Ausdruck zu geben. Es ist daher zu bedauern, daß ... das Singen vaterländischer Lieder bei der jungen Generation vielfach als veraltet und
überholt angesehen wird. [28. März 1965, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände, Kassel]
- So gutes Stimmenmaterial kommt bestimmt nicht von ungefähr, sondern vermutlich daher, weil Sie in Finnland bei Ihrer einfachen Lebensweise gesunde
Menschen geblieben sind. [1965 über einen finnischen Männerchor]
Dann schadet es uns ja nichts, wenn wir Ihre Früchte importieren, denn einen deutschen Apfel wird man hier immer noch zwischendurch essen.
Wir können tropische und subtropische Obsterzeugnisse ruhig reinkommen lassen. [1964 auf der Ausstellung "Partner des Fortschritts", Berlin.
Lübke erfuhr dort, dass die Dominikanische Rupublik keine Äpfel, Birnen oder Pflaumen exportiert.]
- Das bin ich von Jugend auf gewohnt. [April 1964 in Chile, auf die Schmeichelei eines chilenischen Würdenträgers: "Überall, wohin Sie
kommen, strahlen Sie Segen aus!"]
- Nun erwarten Sie wohl alle, daß ich Ihnen etwas aus der Intimsphäre der Sirikit erzähle. [1967 zu Journalisten in Thailand]
- Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer schönen Heimat. Machen Sie sie noch schöner, als sie jetzt ist. [am 10. März 1965 auf der Bodenseefähre
"Fritz Arnold" zum Konstanzer Bürgermeister Weilhard]
- Einen Teil des Laubes liegen lassen, weil es für die Überwinterung der Wurmkulturen im Erdboden unerläßlich ist. [1966 zu den
Gärtnern des Schlosses Bellevue]
- Schon als junger Student hatte ich Lust, nach Togo zu gehen. Das scheiterte aber daran, daß meine Mutter nicht so lange von mir getrennt sein wollte.
So sehen Sie, daß alle Dinge, die jetzt ein Faktum sind, schon vorherbestimmt waren. [1966 in Togo]
- Ich war auf Werften in einer Stadt, wie hieß sie doch? Okasa? [Lübke machte im Juni 1966 einen Witz: Die Stadt heißt Osaka.]
- Wenn Sie unseren Markt so überschwemmen, machen Sie vielleicht die deutsche Wirtschaft bankrott. [im September 1966 in Berlin zu
südkoreanischen Importeuren]
- Aber denken Sie doch an die vielen tausend Agenten bei uns, die man überhaupt nicht erkennen kann. Wieso den Kommunismus in den
Entwicklungsländern bekämpfen, solange man im eigenen Land mit ihm genug zu tun hat. [im Oktober 1966 vor Studenten zu der Frage, ob man
statt des Wehrdienstes auch Arbeit in Entwicklungsländern leisten könne]
- Fast jede Nacht grüble ich darüber nach, wie man das Problem lösen kann. [im Juli 1967 in Wunsiedel zu Bürgermeister
Müller zum Problem der deutschen Spaltung]
- Man soll eben keinen billigen französischen Wein mehr trinken. [August 1967, Würzburg, Bayrische Landesanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau]
- Ich kann mich an 1919 erinnern, da war ich im ersten Semester. Da kamen die Leute aus dem letzten Krieg, die sagten so, wie sie es auch heute sagen:
'Das ist unerhört, wir möchten mitbestimmen!' Wir fanden kein großes Echo. [1968 zu einem Journalisten über die Studentenunruhen]
- Ich bin für das Amt eigentlich wenig geeignet. Es hätte bestimmt bessere Kandidaten als mich gegeben. [Nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten]
- Das wäre ein Schaden für das deutsche Volk! [1968 zu Gerüchten, er wolle zurücktreten]
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