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Hier eine kleine Sammlung von Lübke-Zitaten, die nicht in den anderen Sektionen
aufgeführt werden.
- Jeder von uns hatte eine Mutter... [Fernsehansprache zum Auftakt der Sammlungen des
Deutschen Mütter-Genesungswerks am 6. Mai 1965]
- Ja, die Hamburger können sich doch wohl auch in alten Häusern sauberhalten...
[am 29. Oktober 1965 in Hamburg]
- Ich habe dem Herrn Präsidenten von Kamerun vorgezählt, wieviele verschiedene Teile
von Deutschland es gibt. Es sind praktisch fünf Teile. [am 28. Februar 1966 vor der
deutschen Kolonie in Jaunde (Kamerun)]
- Ich möchte hoffen und wünschen, daß viele Menschen aus Deutschland
Gelegenheit hätten, sich die Schönheit von Bali zuzuführen.
- Es wäre doch unangenehm, wenn wir hier landen müßten, unter lauter Schlangen
und anderem Getier. [am 28. Februar 1966 auf dem Flug von Kenia nach Kamerun zu
Lufthansa-Pilot Werner Utter]
- Wieviel haben Sie den beiden gegeben? [zu Bügermeister Engelhard nach einem Flug in einem
Hubschrauber, der von zwei Piloten der Bundeswehr geflogen wurde]
- Equal goes it loose. [1965 zur engl. Königin kurz vor Beginn des Großen
Zapfenstreichs im Garten von Schloss Brühl]
- I am, I am... [dann zu Wilhelmine] Sag ihnen doch, dass ich mich freue. [auf der "Grünen
Woche", Januar 1956 in Berlin]
- Auf Wiedersehen, Herr Premierminister. [zum Parlamentarischen Staatssekretär im
britischen Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei James Hoy auf der "Grünen
Woche", Januar 1956 in Berlin]
- Man photographiert die Leute nicht, während sie essen und trinken. [am 29. April 1964 in
Santiago de Chile zu den Photographen, die ihn mit erhobenem Champagnerglas photographierten]
- Es wäre mir viel lieber, wenn ich mit erhobenem Blick photographiert würde.
[am 29. Oktober 1965 in Hamburg vor Reportern der Deutschen Wochenschau]
Der schreibt so unanständige Dinge, über die nicht einmal Eheleute miteinander
sprechen. [in einem Gespräch mit Willy Brandt über Günter Grass]
- Wenn Sie von dem neuen Bundespräsidenten etwas Negatives hören, dann denken Sie:
Er ist noch in der Lehre. [an seinem 65. Geburtstag]
- Zwischen April und Juli dieses Jahres habe ich viel Böses erlebt. Und heute bin ich
plötzlich ein honoriger Mann. [an seinem 70. Geburtstag]
- Ich habe heute morgen mein Rückgrat in Unordnung gebracht. [am 19. November 1965 vor
der Deutschen Gesellschaft für Flugforschung, Berlin]
- Könnte nicht in unseren Familien der gemeinsamen Dichterlesung wieder mehr Raum gegeben
werden? [Eröffnung des neuen Festspielhauses der Ruhrfestspiele, Recklinghausen am 11. Juni 1965]
- Sie haben schön gesungen. Und mehr als schön kann man nicht. [am 14. Oktober 1966 zu
Sauerländer Sängern]
- Glücklich sind die Staaten, in denen die Bürger wissen wollen, aus welchen
geistigen und moralischen Quellen diejenigen ihre Kräfte schöpfen, die führend
sind in Gesellschaft und Staat. [Neujahrsansprache am 31. Dezember 1962]
- Wenn in früheren Zeiten eine Hungerkatasprophe wie heute bei uns eintrat, hat man den
Verantwortlichen lebendig begraben oder aufgehängt. In der Regel soll dann auch eine Besserung
eingetreten sein. Wenn wir dies hier auch so halten wollen, dann bitte sofort, dann kann ich mir
die Rede ersparen. [vor hungernden Arbeitern im Ruhrgebiet, Januar 1948]
- Sie können sich denken, dass ich lange nicht mehr in der Schule war. Ich meine, das
geistige Niveau ist natürlich gleichermaßen gesunken.
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